Der Soziale Netzwerk-Gigant Facebook arbeitet laut einem Bericht der "New York Times" ("NYT") an neuen Funktionen, mit dem die Facebook-Nutzer ihren Standort bekanntgeben können. Dabei sollen Dienste wie Foursquare oder Gowalla integriert werden.
Facebook werde die neuen Features voraussichtlich in der kommenden Entwicklerkonferenz Ende April vorstellen, hieß es im "NYT"-Bericht.
Der neue Dienst ermöglicht es den Nutzern weltweit, ihren Aufenthaltsort via Status-Update zu veröffentlichen, berichtete die "NYT" weiter. Die Tageszeitung beruft sich bei ihren Informationen auf Personen, die mit dem Projekt vertraut seien.
Facebook arbeite bereits seit länger Zeit an solch einem Feature, habe aber mit der Einführung gewartet, bis das neue Produkt Massenmarkt tauglich sei. Zudem meinen Insider, dass die neuen ortsbezogenen Features in zwei verschiedene Aspekte unterteilt werden können. Direkt von Facebook wird die Funktion angeboten, die direkte Status-Updates mit Ortsbezug ermöglicht. Über sogenannte Programmierstellen wird die Einbindung von ortsbezogenen Diensten von Drittanbietern wie Foursquare und Gowalla ermöglicht.
Bereits jetzt schon sind die "APIs" äußerst beliebt geworden. Vor allem Programmierer von Drittanwendungen haben diese Programmierschnittstellen genutzt, um Spiele, Musik und anderen Inhalte in Facebook einzubinden. Über "Facebook Connect" lassen sich bei diversen Websites Inhalte abrufen und ins Soziale Netzwerk integrieren.
Facebook habe sich bereits im November 2009 auf einen Einsatz von ortsbezogenen Features vorbereitet. Es wurden damals die Datenschutzrichtlinien überarbeitet, was die ortsbezogenen Dienste ermöglichen soll. "Wenn du deinen Aufenthaltsort mit anderen teilst oder einen Ort zu deinem Posting hinzufügst, werden wir diese Informationen wie andere Inhalte, die du veröffentlichst, behandeln." Außerdem wurde von Facebook versprochen, dass der Nutzer die Einbindung von ortsbezogenen Informationen bestätigen müsse.
Laut "NYT" loggen sich 50 Prozent der 400 Millionen Facebook-Nutzer täglich ein, 100 Millionen nutzen den Dienst über mobile Geräte wie Handys. Dadurch wird die Bedeutung ortsbezogenener Anwendungen für Unternehmen wie Facebook immer größer.

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